ZisserF

Nur Visionen bringen die Menschen voran.

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WIR SIND ÖSTERREICH

Erstellt von ZisserF am 14. Dezember 2016

6-2Ihr Bürger, die ihr ständig nur an unserem Staat, der Regierung, den Ämtern, Ministerien, Parteien, der Justiz, dem Sozialsystem, dem Gesundheitssystem, dem gesamten öffentlichem Raum herumkritisiert, wandert doch aus und sucht ein besseres Land – ihr werdet keines finden.

Ihr, die ihr ständig nur die Politikerinnen und Politiker in unsachlichem pauschalem Ton beschimpft, ihnen jede Seriosität absprecht, sie als unfähig bezeichnet, ihnen nur Negatives nachsagt, nicht akzeptiert, dass deren Arbeit viel Knowhow, Schweiß, Feingefühl und Intellekt erfordert, wandert doch aus und sucht ein besseres Land – ihr werdet keines finden.

Ihr, die ihr euch ständig bedroht fühlt, die ihr ständig Sündenböcke sucht, die ihr immer einen Schuldigen braucht, wandert doch aus und sucht ein Land, in dem ihr zu Sündenböcken werdet – ihr werden Dutzende davon finden.

Ihr, die ihr alles vereinfacht und glaubt, die Welt ist nur schwarz und weiß, die ihr sofort und zu jedem Thema das richtige Rezept wisst:  geht ihr zum Chirurgen und sagt ihm welche Instrumente er beim Operieren verwenden soll, zum KFZ-Techniker und sagt ihm welchen Wert für die Motoreinstellung er verwenden soll, geht ihr zur Krankenschwester und sagt ihr wie sie die unzähligen PatientInnen die sie täglich betreut zu versorgen hat? Wenn nicht, dann macht sachliche Vorschläge, übt Kritik, zeigt Missstände auf, bringt euch ein, geht zu den Politikern hin und versucht sie zu überzeugen aber mischt euch nicht in die tägliche Arbeit ein, ihr habt nicht den gleichen Wissensstand wie sie und es ist nicht euer Job. Wir brauchen die besten Menschen aus der Gesellschaft in der Politik. Durch ständige Beschimpfungen bekommen wir immer nur die zweite und dritte Wahl.

Ihr Journalisten, Medieneigentümer und Betreiber, die ihr nur auf Schlagzeilen aus seid und in jedem Interview, jeder Sendung, jedem Artikel nur auf Provokation und Fallen Stellen aus seid, die ihr die Einschaltquoten vor die seriösen Recherchen stellt, die ihr ein Bild der Gesellschaft zeichnet, dass nicht repräsentativ ist, wandert doch aus, ihr findet sicher ein Land, bei dem dieses falsch gezeichnete Bild zutrifft – für Österreich stimmt es nicht.

Ihr, denen es bewusst ist, dass unser Österreich zu den wirtschaftlich erfolgreichsten Ländern mit einem der besten Gesundheits- und Sozialsysteme, ausgezeichneten Bildungsmöglichkeiten, einem soliden Rechtssystem, einem sehr guten Polizei- und Sicherheitssektor, phantastischer kultureller Vielfalt, geringer Korruption, höchstem Lebensstandard, sehr niedrigen Arbeitslosenzahlen und extrem hohem Wohlstand zählt, euch bitte ich, damit in die Öffentlichkeit zu gehen. Ich glaube noch immer daran, dass Menschen mit positiver Grundeinstellung, mit Achtung und Respekt vor anderen, mit Sensibilität für das Schützen unserer Umwelt und Willen zur positiven Veränderung,  die stille Mehrheit in unserem Land bilden.

WIR SIND ÖSTERREICH!

 

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Freigeist statt Kleingeist

Erstellt von ZisserF am 19. November 2016

6Österreich war als großes Land im Lauf der Geschichte durchaus innovativ und für Mitteleuropa Vorreiter im positiven Sinn. Auch in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts waren wir in Sachen Wissenschaft und Forschung weltweit unter den Besten. Zu Kreisky´s Ära schaute ganz Europa auf unseren sozialen Weg oder auf unsere Kontakte in den Nahen Osten. Die Geschichte hat uns Recht gegeben. Es ist gut nicht in kleinen Schritten zu denken sondern den großen Wurf im Fokus zu haben.
Wie kleinkariert ist unser Land, genauer gesagt unsere Politik im Land geworden. Weit und breit keine großen Visionen, keine mutigen Pläne. Stattdessen Kleingeist und Misstrauen in der Politik, soweit das Auge reicht.

Stichwort Umweltpolitik: Molterer, Pröll, Berlakovich und jetzt Ruprechter dreschen seit Jahren leere Phrasen was die Umweltpolitik angeht. Sie stehen nur auf der Bremse. Leidtragend ist unsere Umwelt. Die Menschen wären bereit dazu. Die Wirtschaft stünde in den Startlöchern. Eine Chance, die vertan wird, auf Generationen hinaus.

Stichwort Gesundheitspolitik: Die Zweiklassenmedizin ist schon da. Der Gesetzgeber sieht tatenlos zu, wie die wohlhabenderen Menschen am Gesundheitssystem partizipieren (Privatordinationen) und die ärmeren Schichten einfach davon abgeschnitten werden (nicht vorhandene Kassenärzte). Und das geschieht jetzt 2016. Der Ort, in dem ich lebe – es gibt Duzende ähnliche – hat bei 5000 Einwohnern einen praktischen Arzt und das Gesundheitssystem schafft es nicht innerhalb einiger Jahre einen weiteren Kassenarzt zu bekommen. Wozu mache ich dann Zugangsbeschränkungen bei der Ärzteausbildung, wenn von Ärzteschwemme in der Praxis nichts zu sehen ist. Wenn es die Ärztekammer und die Sozialversicherungen nicht schaffen, dann muss doch wohl die Politik eingreifen. Stattdessen Tatenlosigkeit allerorten und man lässt es einfach geschenen.

Stichwort Wissenschaft und Forschung: Die Elite der Wissenschaft in technischen Bereichen stammte einst aus unserem Land (Schrödinger, Pauli, Wagner Jaureg, Hess). Sie wurde durch das Dritte Reich vertrieben und nie wieder zurückgeholt. Forschung ist zur Auftragsarbeit verkommen. Die Rosinen werden von den Sponsoren rausgepickt und verwertet. Grundlagenforschung ist ein frommer Wunsch. Dem aufrichtigen Studenten werden fast im Jahrestakt Stipendien, Fristen, Wohnbeihilfen u.ä. gekürzt und das Angebot an sie wird permanent verringert. Schaut so eine zukunftsgerichtete Politik aus. Ich meine nicht.

Stichwort Föderalismusreform: Von Jimmy Carter sagt man, er habe in Zeiten großer weltweiter Konflikte die entscheidenden Politiker in einer Ranch eingeschlossen und erst nach Tagen, nachdem eine Einigung vorhanden war, wieder herausgelassen. Ob es stimmt ist nicht wichtig. Der Gedanke daran, die wichtigsten Entscheidungsträger 1 Monat lange auf einer entlegenen Almhütte einzusperren und erst wieder abzuholen, wenn die Föderalismusreform fertig ist, hat etwas sehr zuversichtliches an sich. Wie kann es sein, dass man seit fast zwei Jahrzehnten nicht von der Stelle kommt. Dass die Zuständigkeiten zwischen den Ländern und dem Bund bei jedem Gesetz komplizierter statt einfacher werde? Wie kann es sein, dass Bund und Länder einfach nicht vom Fleck kommen, weil keiner etwas von seiner Macht verlieren möchte? Oder sind es einfach zu viele Köche? Die Spitzen des Bundes und der 9 Länder sind doch nicht viele. Zugegeben mit etwas Sarkasmus verziert: Wenn wir keine Länder mehr hätten, dann wäre die Zahl der Köche wirklich überschaubar, was dem Staat gut tun würde.

Wir stehen vor unruhigen Zeiten. Vor uns viele Schlaglöcher. Wir müssen vor dem Schlagloch von der Bremse gehen. Dann kommen wir unbeschadet durch. Schluss mit Kleingeist und Zaudertum. Wir brauchen große Entwürfe und Mut Neues zu wagen. Bewahren ist zu wenig. Wir brauchen Optimismus und damit auch Erfolgserlebnisse. Damit können wir positiv in die Zukunft sehen.

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Einfach überfordert

Erstellt von ZisserF am 4. August 2015

Magdeburg, X. FDGB-Pokal, Hans Jürgen HeinschPolitiker und Politikerinnen (der überwiegende Teil) sind nicht faul, korrupt oder böse. Sie sind einfach überfordert. Mächtige neigen dazu beratungsresistent zu sein. Komplexe Themen werden nicht im Wesentlichen erfasst. Der Wille des Volkes nicht mehr wahrgenommen.
Es ist Zeit, dass der Souverän wieder das Ruder übernimmt. Der Souverän, dass sind wir Bürgerinnen und Bürger eines Staates. Wir wollen wieder direkt ins Geschehen eingreifen über die direkte Demokratie. Auf unseren Hausverstand können wir uns verlassen, das haben wir in Zwentendorf und in Hainburg bewiesen. Und selbst Fehlentscheidungen kann der Souverän immer wieder rückgängig machen.
Unser Hausverstand will, dass alle im Staat anteilsmäßig Steuern zahlen, auch Konzerne. Er will, dass nur die Zentralbank Geld macht und nicht Banken die daraus Gewinne ziehen. Er will, dass Leistung bezahlt wird und nicht das Geschäft mit Geld. Er will, dass Vermögen gleichmäßiger verteilt wird. Er will, dass viele Ressourcen allen zum Wohle gereichen und nicht Einzelnen. Er will, dass Zinsen, die dem kleinen Mann schaden und den großen Konzernen und der Finanzindustrie Vorteile bringen abgeschafft werden. Er will, dass niemand Geld mit Geld machen kann sondern nur mit Arbeit. Er will, dass der Staat über der Wirtschaft steht.
Euch Politikerinnen und Politikern braucht nicht bange zu werden. Wir brauchen Euch auch in Zukunft, um unsere Entscheidungen umzusetzen. Fragt uns und ihr werdet immer richtig liegen. Fragt uns und in unserer Demokratie wird wieder etwas weitergehen, zum Wohle aller. Euer Souverän.

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Wirtschaft oder Politik

Erstellt von ZisserF am 11. Juli 2014

OkonokratieEiner unserer Vorfahren, tausende Jahre vor unserer Zeitrechnung, in einer Siedlung – es war vermutlich ein Mann – nahm eines Tages 4 Pfosten, rammte sie in die Erde und umzäunte damit eine Fläche. Dazu sagte er: das gehört mir. Er wurde zum Habenden. Keiner der anderen riss die Pfosten wieder aus und sagte: Nein, du kannst heuer die Früchte ernten, die du gesät hast aber gehören tut das Land uns allen. Sie wurden zu Nichthabenden. Einer wurde zum Habenden, die anderen zu Nichthabenden. Fortan müssen die Nichthabenden mit den Habenden um ihr Auskommen feilschen, sie müssen sich “bekriegen” um von den Besitzhabenden etwas zu kriegen. So kann man sich die Vorläufer unserer jetzigen weltweiten Gesellschafts- und Wirtschaftsordnung vorstellen. In unserer Demokratie hat man friedliche Werkzeuge gefunden um zwischen diesen beiden Lagern zu kommunizieren. Eine gegenseitige Abhängigkeit hat sich eingespielt. Vereinbarungen wurden und werden getroffen. Die Ur- Ungerechtigkeit bleibt aber bestehen. Der Anteil der Besitzenden ist im Vergleich Weiterlesen »

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Gemeinde- und Politikberatung

Erstellt von admin am 16. März 2011

Winzige Gemeinden mit der Infrastruktur von kleinen Städten ist eine Realität die sich in den leeren Kassen widerspiegelt. Dabei sind die BürgerInnen weiter im Denken als viele Kommunalpolitiker glauben, wenn es um Sparmöglichkeiten und Zusammenlegungen geht. Die andere Realität ist, daß Regionsentwicklung oft nur auf den Tourismus beschränkt ist, sie als Projekt und nicht als langfristiger Prozess angesehen wird, die dazu notwendigen Ressourcen vollkommen falsch eingesetzt werden und in Stein und nicht in die Menschen investiert wird.

Was brauche ich um eine Region “auf Vordermann” zu bringen? Wie soll ich es angehen? Wer hilft mir dabei?

Wie binde ich als Gemeinde die BürgerInnen ein, wie mache ich sie zu Verbündeten? Warum ist Bürgerbeteiligung eine Überlebensstrategie? Welche Werkzeuge brauche ich zur Vermarktung meiner Leistungen?

Kontaktieren Sie mich als Berater, Coach, Begleiter oder Visionär (office@zisserf.at).

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