ZisserF

Nur Visionen bringen die Menschen voran.

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Mose = Money Second

Erstellt von ZisserF am 6. März 2018

Planet

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Marketing Fritz – Kerzen Plunder

Erstellt von ZisserF am 5. März 2018

Fritz 1Hallo, ich bin Marketing Fritz und ich erzähle Euch mal wie ich ticke. Mein Ziel ist es ein Produkt oder eine Dienstleistung zum Verkauf anzubieten und zwar so, dass der Kunde es als wünschenswert wahrnimmt. Da ist Werbung alleine zu kurz gegriffen. Ich bin auch dafür zuständig, alle Interessensgruppen im Unternehmen zu befriedigen. Ich muss also auch schauen, dass viel Geld herein kommt, egal wie ich das anstelle. Ich bin also weniger Ökonom (Bedürfnisbefriedigung der Kunden) als vielmehr Chrematist (Kunst des Gelderwerbs).

Neulich habe ich für einen Kerzenhersteller gearbeitet. Der hat altmodische Kerzen verkauft. Was ist mir also eingefallen um den Gewinn für den Eigentümer zu erhöhen?

  • Adventkranzkerzen in verschiedenen Höhen hab ich abgeschafft. Jetzt kriegt jeder eine gleich hohe Herze. Das braucht viel mehr Wachs. Mehr Wachs ist mehr Umsatz, höherer Preis, mehr Gewinn.
  • Die Brenndauer von Adventkerzen wird immer kürzer. Also müssen die Kerzen nicht höher sonder immer breiter werden. (Mehr Wachs…. schon klar oder?)
  • Zudem wird eine ordentliche Mogelpackung hergestellt die die Kerzen viel größer aussehen läßt, als sie tatsächlich sind (mach ja eh jeder).
  • Dann habe ich eine Kerze entwickelt die außen eine ganz dünne Schicht Wachs hat und gefüllt ist mit einem Wachs, dass mit feinsten Luftbläßchen vermischt ist. Das sieht der Kunde natürlich nicht. Er zahlt gleich viel wie früher, nur brauchen wir jetzt um 30% weniger Material. Genial was?
  • Dem Wachs – es hat ja mit echtem Wachs überhaupt nichts mehr zu tun – haben wir Chemie zugesetzt, damit es viel schneller verbrennt. Mehr Verbrauch in gleicher Zeit = mehr Geld für die Eigentümer….
  • Der Sache mit den Kerzen in Mehrweggläsern habe ich sofort den Gar ausgemacht. Einwegkerzen sind für uns mit mehr Deckungsbetrag kalkuliert als Mehrwegkerzen. Da wir Marktführer sind, hat der Kunde ja sowieso keine Alternative. Marktmacht ist schon was tolles.
  • Die neueste Entwicklung ist unser Spezialdocht. Der wird, je weiter die Kerze abbrennt immer dünner. Das heißt nach ca. 50% der Kerze fällt er in das flüssige Wachsbad und erlischt. Der Kunde denkt sich, er habe was falsch gemacht und kauf sich eine neue Kerze. (Mehr Wachs….).
  • Die Produktion haben wir von China jetzt nach Bangladesch verlegt. Da gibt es so gut wie keine Umwelt und sozialen Auflagen. Ein Traum für uns.
  • In Vorbereitung haben wir noch ein paar andere Dinge wie das Set mit 24 Kerzen für den Advent, eine Kerze die nicht nur duftet sondern schädliche Keime und Bakterien zerfrisst (Anm.: wer´s glaubt wird seelig, haha, die Idioten von Kunden checken das ja sowieso nicht), eine Kerze, die die Augen entspannt. Wir arbeiten daran, dass es sie auch auf Krankenschein gibt.

 

Na ja, mal sehen für wen ich das nächste mal als Marketing Fritz arbeiten kann.

 

(C) zisserf – Satire

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Sportzentrum Vorau

Erstellt von ZisserF am 14. Juni 2017

SportplatzIn Vorau entsteht ein neues modernes Sportzentrum. Der bisherige “Sportplatuz” wird zurückgebaut. Es ist sehr zu begrüßen, wenn die Gemeinde in Einrichtungen investiert, die der Gesundheit förderlich sind. Danke an alle Beteiligten, an vorderster Stelle an den Bürgermeister Mag. Bernhard Spitzer, für diese Initiative.

In Zeiten, in denen Höchstgerichte in Österreich die Errichtung einer dritten Start/Landebahn in Schwechat mit dem Argument der Verschlechterung des Klimaschutzes verbieten oder in Zeiten in denen das Artensterben ein nie da gewesenes Ausmaß erreicht hat, da müssen auch öffentliche Körperschaften auf allen Ebenen beginnen, sich mit hoher Priorität diesem Thema zu widmen, davon bin ich überzeugen. Der Schutz der Bevölkerung, der Tiere und Pflanzen ist immer mit langfristigen Überlegungen verbunden.

Das neue Sportzentrum kann ein idealer Anlass sein um modernste Infrastruktur, eingebettet in viele nachhaltige Überlegungen zu realisieren. Es bietet dadurch auch die Möglichkeit eines Alleinstellungsmerkmals von Vorau, anderen Gemeinden gegenüber und hat das Potenzial touristischer positiver Effekte (siehe Ökoregion Kaindorf, Storchenwiese Rust, Bioenergie Güssing,..). Mit den Schwerpunkten Gesunde Region, Freilichtmuseum, Sub Terra und Sport sind all meine Überlegungen auch kompatibel. Alle können davon positiv profitieren; die BürgerInnen, die Flora und die Fauna.
Ein Sportzentrum ist ein über Generationen wirksames Projekt. Eine optimale breite intensive Diskussion und Planung sollte dafür selbstverständlich sein. Der Teufel liegt im Detail.

Als Bürger von Vorau würde ich mir wünschen:

* dass die Bevölkerung frühzeitig, schon in der Grobplanungsphase nicht nur informiert, sondern aktiv eingebunden wird.
o Die Gemeindevertreter bitte ich, bei einem derart ambitionierten Projekt die Bevölkerung einzubinden. Bei echter gelebter Bürgerbeteiligung gibt es nur Gewinner (Politiker, Anrainer, Bürger – siehe http://www.landentwicklung-steiermark.at/Stark-Schnell-Workshops/Buergerbeteiligung).
o Die Vereinsvertreter sind ein zu schmaler Ausschnitt der Bevölkerung um alleine, gemeinsam mit den Gemeindevertretern darüber zu beraten. Auch Anrainer sollen selbstverständlich frühzeitig eingebunden werden (neue Greilbergsiedlung,
Jägerschaft, Naturwacht, Familien, Jugendliche, Senioren,
Kinder…).

* dass auf größtmögliche Schonung der Umwelt bedacht genommen wird:
o maßgerechte eher kleine Dimensionierung
o kategorischer Ausschluss des Einbaues einer Rasenheizung (Ausnahme: reine Abwärmenutzung des Heizwerkes)
o kunststofffreies Bauen (Verwendung von natürlichen Baustoffen)
o Nutzung der vorhandenen Parkplätze der Schule und des Stiftes
(keine neuen Parkplätze oder nur Behindertenplätze und
Gebührenparkplätze)
o möglichst alle Freiflächen (Straße, Gehsteig, Plätze)
oberflächenwasserdurchlässig ausführen um das Versickern von
Wasser zu ermöglichen und die Bäche vor zusätzlichem
Hochwasser zu schützen
o die Freiflächen ausnahmslos mit Split und nicht mit Salz gestreut
werden

* dass Lärmschutz hohe Priorität hat
o dass alle Plätze vertieft anlegen werden oder rundherum mit
Lärmschutzwällen oder Lärmschutzwänden versehen werden
o im Randbereich ein mehrreihiger Gürtel mit Bäumen als
Lärmabsorber gepflanzt werden
o es klare mit der Bevölkerung abgestimmte verbindliche
Betriebszeiten gibt (für die Außenanlagen)
o es mindestens zwei spielfreien Abende pro Woche gibt
o abends ab 21:00 Uhr (mit Ausnahme von großen Veranstaltungen)
im Aussenbereich keine Aktivitäten mehr sind
o Lärm ist ein großer Stressfaktor für Mensch und Natur!

* dass Lichtschutz hohe Priorität hat
o eine Flutlichtanlage neuester Generation eingesetzt wird, die
möglichst wenig Streulicht produziert bzw. durch Blenden vor
Blendung auf große Distanz geschützt wird (störend für Mensch und
Tier)
o alle Zusatzbeleuchtungen streulichtoptimiert und
bewegungsgesteuert sind
o möglichst keine zusätzlichen Straßenlaternen gebaut werden
o nach Betriebsschluss ausnahmslos alle Lichtquellen abgeschaltet
werden (auch keine Logos oder Parkplatzlichter)
o Licht in der Nacht im Freien ist ein Stressfaktor für Mensch und
Natur (siehe: http://sciencev1.orf.at/science/news/149394!)

* dass als Ausgleich für den großen Bodenverbrauch und zur Erhaltung der Biodiversität in Flora und Faune
o für die Pflanzenwelt eine halb so große Fläche wie die Sportanlage irgendwo in Vorau als Blumenwiese, Blumengürtel, Brache, Au-Streifen entlang eines Baches oder Streuobstwiese angelegt und ggf. extensiv bewirtschaftet wird (im Auftrag der öffentlichen Hand, da diese Funktion von der Landwirtschaft nicht mehr wahrgenommen wird)
o für die Tierwelt eine halb so große Fläche als Amphibien- Insekten und Vogelschutzstreifen entlang eines Baches, Sumpfes oder Teiches ausgewiesen und tiergerecht rückgebaut wird (zB: Bachbettauffüllung, Retensionsraumschaffung, Krötentunnel, Brut- und Nisthilfen für Vögel,…)

Die Entscheidungsträger wissen nur zu gut um die Verlockung von kurzfristigen Maßnahmen und Erfolgen, da deren Tätigkeit immer nur von Wahl zu Wahl legitimiert wird. Die aufgeführten begleitenden Maßnahmen haben bei verhältnismäßig geringem Aufwand eine langfristige Wirkung. Sie sind für die nächsten Generationen, also weit über den Wirkungsbereich der jetzigen GemeindepolitikerInnen hinaus gedacht. Langfristiger Klimaschutz ist das, wovon unsere Enkel und Urenkel auch dann noch profitieren, wenn das jetzt geplante neue Sportzentrum schon längst wieder Geschichte ist. Wir können nicht nur von Klimagipfel zu Klimagipfel über generelle Notwendigkeiten reden, wir müssen beginnen durch unser Tun konkrete durchdachte Handlungen zu setzen.

In diesem Sinne möchte ich die Gemeindeverantwortlichen bitten, meine Argumente zu prüfen und wohlwollend in deren Überlegungen zum Bau des Sportzentrums einfließen zu lassen.

 

PS: Herr Bürgermeister Mag. Bernhard Spitzer hat mich zu einem sehr offenen und von Wohlwollen geprägten Gespräch geladen in dem ich meine Argumente vortragen konnte. Er hat mein Schreiben in den Akt aufgenommen und dem Architekten, der mit der Planung beauftragt wurde mitübergeben. Danke dafür!

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Riesenfehler Globalisierung

Erstellt von ZisserF am 3. Februar 2016

8Es ist eine fatale Mischung aus Neoliberalismus und Globalisierung auf (fast) allen Ebenen der Gesellschaft; sie bringt die Menschheit nahe dem Abgrund, weil sie die Natur nahe dem Abgrund bringt und wir Menschen aus evolutionärer Sicht uns mit Ausnahme der Gehirnleistung nicht von unseren tierischen Artgenossen unterscheiden. Wir können also als Organismus auch nicht besser mit den Veränderungen der Natur umgehen. Es ist eine Frage der Zeit, bis die Spezies Mensch auch zu den gefährdeten und schließlich ausgestorbenen Tierarten gehört. Man kann sagen, die Menschen sind irgendwann, an den sich zu rasch und radikal veränderten Umweltbedingungen gescheitert und ausgestorben. Denn um sich als Menschen an die Änderungen auf unserem Planeten, die wir jetzt in 200 Jahren geschafft haben, anzupassen, brauchen wir Menschen zig Generationen. So spielt sich Evolution eben ab. Zig Generationen, das sind locker einmal 50.000 bis eine halbe Million Jahre.

Bis dahin wird es noch dauern. Zu leiden beginnen viele Menschen aber bereits jetzt. Zu Leiden an der Natur und an den menschlichen Artgenossen. Unsere Vorfahren, die Affen und die Frühmenschen lebten und leben meist in Rudeln. Was kann in einem Rudel von Menschen in der Natur passieren? Es kristallisieren sich Alphatiere heraus, männliche oder weibliche, die durch ihre Stärke über die anderen herrschen und primär für die Nachkommen verantwortlich sind. Sie führen die Gruppe aber auch und verteidigen sie vor anderen Rudeln. Das alles ist Teil unserer Entwicklungsgeschichte. Durch unseren Intellekt haben wir es geschafft die Rudel quasi extrem zu vergrößern. Wir haben Dorfgemeinschaften gebildet, später Städte, Landstriche, Kulturen bis hin zu Kontinenten die wir beherrschend Weiterlesen »

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Mähwerk der Zukunft: Kuh, Pferd und Gans

Erstellt von ZisserF am 7. Dezember 2015

weidetiereIch habe in den letzten Wochen zwei außergewöhnliche Landwirte getroffen. Beide stellen sich gegen die in den landwirtschaftlichen Bildungseinrichtungen kolportierten Credos, in denen die Ertragsoptimierung im Vordergrund steht. Beide stellen sich offen gegen die von der Landwirtschaftskammer vertretenen “Lehrmeinung” und Förderpolitik. Beide sehen ehrlich und aufrichtig die Natur als Partner, die es immer mehr zu schonen und zu schützen gilt, anstelle sie dauernd “über´s Ohr zu hauen”.

Der eine ist ein Schweinezüchter und Ackerbauer. Er prangert den sorglosen Umgang mit dem kostbarsten Gut in der Landwirtschaft an, dem Boden. Er bewirtschaftet seine Ackerflächen so, dass zu keiner Zeit des Jahres die Erde unbedeckt den Erosionen durch Wasser und Wind ausgesetzt ist und das geht auch. Zudem reduziert er die Bodenbelastung auf ein absolutes Minimum. “Es tut mir weh, wenn ich über den Acker fahre und unzählige Freunde unter der Erde damit vernichte. Die Würmer, Käfer und Mäuse, sind meine Verbündeten.” Die Erträge sind dabei nur geringfügig geringer als in der Insensivbewirtschaftung. An den Pranger stellt er neben der Lehrmeinung der Landwirtschaftsschulen, vor allem die Industrie, die landwirtschaftliche Maschinen und Geräte herstellt und diese auch möglichst vielzählig an den Mann/Frau bringen möchte. Dies gelingt unter der Verlockung, vermeintlicher Ertragssteigerungen. Verschwiegen wird, dass dabei auf lange Sicht die Böden unwiederbringlich kaputt gehen. Mit diesem Bewusstsein gehört er zu einer absoluten Minderheit unter den Landwirten. All zu viele lassen großmundigen Ankündigungen keine Taten folgen, sondern verstecken sich hinter dem Argument: Man müsse ja so intensiv wirtschaften um leben zu können, um gegen die Konkurrenz bestehen zu können usw. – die Leier, die dem Konsumenten schon seit Jahrzehnten vorgejammert wird. Die Landwirtschaft ist dabei, den Konsumenten als Partner zu verärgern, anstatt ihn als notwendigen Verbündeten mehr an sich zu binden, wenn nicht endlich auf mehr ehrliche Nachhaltigkeit gesetzt wird.

Der andere Landwirt ist ein Viehzüchter.  Er produziert hochwertige Milch durch Kühe, die ausschließlich mit Gras und Heu, also Grundfutter gefüttert werden. Er setzt kein Kraftfutter ein, ebensowenig wie Künstdünger oder Spritzmittel. Die Milchleistungen der Kühe ist deutlich unter denen der “Spitzenkühe”, jener Spezies, die ohne dem massiven Einsatz von Antibiotika nicht auskommt. Antibiotika, die über die Milch auch die menschlichen Säuglinge bereits bekommen. “Jeder weiß dass, keiner bringt es auf den Punkt. Die Milch, für die die Landwirte nur mehr 40 Cent und weniger bekommen, ist auch nicht mehr wert.” Seine Kühe sind, so oft es geht auf der Weide. Die Arbeit auf der Weide wird jedoch auf ein Minimum reduziert. Sein Mähwerk der Zukunft sind Kühe, Pferde und bald auch Gänse. Diese drei Gattungen ergänzen sich auf der Weide optimal. Was der eine nicht frisst, frisst der andere. So können weiden ohne aufwendige Handarbeit über Jahre fruchtbar gehalten werden. Ja und eine Wiese wird bei ihm über Jahre nur schonend bearbeitet, ein Nachsäen, wie es die Fördergeber alle paar Jahre vorsehen, wird von ihm boykottiert. Der Boden braucht es nicht, wozu also, auch wenn dadurch eine Stange an Förderung verloren geht.  Eine Investition hat der Bauer allerdings schon seit vielen Jahren getätigt. Eine eigene Ballenpressmaschine. Nur damit kann er selbst auf die Stunde genau bestimmen, wann das Gras die geeignete Konsistenz und Trockenheit hat, bevor es zu Ballen gewickelt wird. Es ist ein großer Qualitätsvorteil, der daraus für die Milch oder das Fleisch der Almoochesen, die er auch züchtet, entsteht. Sein Vorwurf gilt in erster Linie der Kammer und den landwirtschaftlichen Bildungseinrichtungen. Sie bezeichnen seine Wirtschaftsform als zurückgeblieben. Er spricht von zukunftsweisend und um Jahr voraus.

Mich würde brennend interessieren, was die landwirtschaftlichen Bildungseinrichtungen zu diesen Vorwürfen zu sagen haben und wie die Landwirtschaftskammern dazu stehen. Vielleicht bekomme ich eine Stellungnahme dazu.

Als interessierter Konsument muss ich derweil meinen beiden Landwirten auf allen Linien recht geben. Landwirtschaft ohne Nachhaltigkeit geht nicht und Nachhaltigkeit mit Intensivlandwirtschaft gibt es nicht.

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Werbefreier ORF

Erstellt von ZisserF am 30. August 2014

WerbungVerärgert durch die immer verstecktere und im Umfang zunehmende Werbung in fast allen ORF Angeboten, hat sich der folgende Mailverkehr ergeben:
An den Publikumsrat: Betreff “unerträgliche Werbung”! Wieso zahle ich Rundfunkgebühren und werde doch von Werbung an allen Ecken und Enden überflutet? Immer unerträglicher wird die Werbung, immer undurchsichtiger, immer penetranter. Produktplatzierung heißt das jetzt, warum nicht offen und ehrlich “Werbung”. Nun kann man auf der ORF Online Seite die lästigen flimmernden Werbebanner auch nicht mehr wegklicken. Ich fordere ein STOP der Werbung. Wo sind die Hörer- und Seherinteressen vertreten? Warum setzten sich meist nur die Unternehmerinteressen durch. Ich bin überzeugt davon, dass die Werbung die Mehrheit der Hörer/Seher nicht möchte. Fragt sie doch ein einziges mal offen und unbeeinflusst. Wenn ich mich wenigstens im Internet davon freikaufen könnte, dann würde ich zusätzlich Geld dafür zahlen dieser ständigen Bedrängung zu widersprechen. Ich fordere den Publikumsrat auf, etwas gegen die Übermacht der Werbung im ORF zu unternehmen! Gruß
Antwort an mich: Sehr geehrter Herr Zisser! Ihre Frage ist ganz einfach zu beantworten: Ohne Werbung könnte der ORF sein Programmangebot – das sind derzeit drei nationale und neun regionale Radioprogramme, vier Fernsehprogramme und ein umfangreiches Internet Angebot inklusive einer wachsenden Zahl von abrufbaren Sendungen in der TV-Thek – nicht finanzieren. Die Werbeeinnahmen machen beim ORF rund 30 Prozent des Budgets aus. Weiterlesen »

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Stimmt es, dass Du eine Ölheizung gebaut hast?

Erstellt von ZisserF am 30. Juli 2014

Oel2Ich arbeite in meiner Freizeit in mehreren Gruppen mit, die die Nachhaltigkeit oder die Bewahrung der Schöpfung zum Thema haben. Neulich traf ich einen Kollegen aus einer dieser Gruppen und unterhielt mich mit ihm. Plötzlich bemerkte ich eine leichte Unsicherheit in seinem Gesicht. Er überlegte und sagte schließlich:  “Du, jetzt muss ich dich ganz direkt etwas fragen: Stimmt es, dass Du eine Ölheizung gebaut hast?”. Punkt.

Es gibt in der Nachhaltigkeitsszene mehrere immer wieder gerne angeführte Beispiele für “extrem nicht nachhaltiges Handeln”. Konsumiere keinen Orangensaft, der wird unter größtem Wassereinsatz in wasserarmen Gegenden produziert. Kaufe keine weit weg produzierten Lebensmittel, sondern hochwertige Produkte aus der Region. Verwende hochwertige Geräte, die du reparieren kannst und nicht durch neue ersetzen musst und schließlich: Heize deine Wohnung, dein Haus mit Systemen, die die Energie aus erneuerbaren Trägern beziehen, kurz: heize ja nicht mit Öl oder Kohle! Ich stehe voll hinter diesen Beispielen.

“Stimmt es, dass Du eine Ölheizung gebaut hast?”. Da schwingt schon Weiterlesen »

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Nachhaltigkeitspraktiker

Erstellt von admin am 16. März 2011

Wir haben nur eine Welt. Hinterlassen wir sie gleich gut oder besser wie wir sie von unseren Vätern empfangen haben. Das ist Nachhaltigkeit. Die tägliche praktische Umsetzung dieses Vorhabens im privaten, öffentlichen und betrieblichen Umfeld ist härteste Knochenarbeit.

Welche Bereiche umfasst die Nachhaltigkeit? Wie kann sie gelebt werden? Was bedeutet nachhaltiges Handeln für Betriebe, Gemeinden, Gruppen, Vereine oder Private?

Kontaktieren Sie mich für Vorträge, Seminare oder als Berater zum Thema Nachhaltigkeitspraktiken (office@zisserf.at).

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